Sonntag, 22. April 2007

CU, Gladbach

Nein, mir tut es um Borussia nicht leid. Erstns hab ich es ja bekanntermaßen eh nicht so dolle mit dem Rheinland, zweitens ist dieser Abstieg nicht mehr als eine logische Konsequenz aus fünfjähriger Totalmisswirtschaft. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Jungs aus Gladbach in den letzten Jahren knapp 40 verschiedene Spieler und fünf oder sechs Trainer verheizt haben, darunter so lustige Ideen wie Dick Advocaat. Und wo Holger Fach ist, ist das Desaster meistens eh nicht weit.

Wie elendig runtergekommen Gladbach sein muss, zeigte sich, als unlängst B. Vogts beleidigt war, dass man seinen Vorschlag, S. Effenberg und ihn, den gewesenen Bundesberti, als Gespann Trainer/Berater, nicht annehmen wollte. Wer solche Vorschläge bekommt, dem muss es verdammt dreckig gehen. Aber immerhin, das dankende Nein auf Bertis Idee muss vermutlich als klügste Gladbacher Entscheidung der letzten 10 Jahren gewertet werden.

Um Klopps Mainzer tut´s mir dagegen schon ein bisschen am leid. Die sind zwar auch am Rhein, aber wenigstens lustig und haben die Saison nach restlos missratener Hinrunde noch ein paar echt zauberhafte Spiele hingelegt.

Tor des Jahrzehnts



Und das hier noch als Beleg dafür, dass wir letztendlich doch nur eine kleine, mediokre Bundesliga sind. SO werden anderswo Tore geschossen, allerdings, zugegeben, auch nicht alle Tage. Anschauen, üben, nachmachen.

Tor des Jahres



Kleine Zauberstunde mit Diego.

Ich Roque nicht

Im Grunde kann einem der Vierte der Bundesliga und designierte Uefa-Cup-Teilnehmer ja wurscht sein, aber eines frage ich mich schon seit drei Jahren: Wie kann man eigentlich seit Jahren an einem Gurkenkicker wie Santa Cruz festhalten, der seit Jahren nur eins tut, nämlich gut aussehen? Wegen der Bayern selber wär das ja noch egal, aber es grentzt schon an Fahrlässigkeit, wie Hoeneß und Freunde uns seit Jahren einreden wollen, wie gut die Bundesliga und der FC Bayern im internationalen Vergleich dastehen und wie lukrativ die Liga sei. Wenn man nix anderes als Santa Cruz und Dos Santos in Südamerika scoutet und ein solider Vorarbeiter wie van Bommel schon als internationale Verstärkung gefeiert wird, sieht es nicht gut aus für die Liga.

Gilt übrigens abgewandelt auch für van Buyten: In Europa weitgehend unbekannt, spielt der junge Mann eine gute Saison, schon holt ihn Bayern für zehn Millionen. Zum Mitschreiben: ZEHN Millionen. Für van Buyten. Warum der bisher in Europa weitgehend unbekannt ist und bleiben wird, hat man in dieser Saison eindrucksvoll gesehen.

Und wie man sieht: Es reicht ein ambitionierter Talentschuppen wie der VfB, um die Bommels, Buytens und Roques ganz furchtbar alt aussehen zu lassen.

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